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Wie funktioniert eigentlich ein Dieselmotor?

Der Dieselmotor wurde 1892 von Rudolf Diesel erfunden. 1923 wurde der Selbstzündermotor erstmals in Traktoren und Lastkraftwagen eingebaut. 1936 fuhren weltweit die ersten Personenwagen mit Dieselmotor, so der Mercedes-Benz 260.

In Kraftfahrzeugen kommt ein Viertakt-Dieselmotor zum Einsatz. Statt wie beim Otto-Viertaktmotor, der hauptsächlich ein Kraftstoff-Luft-Gemisch ansaugt, ist es beim Dieselmotor reine Luft, die hoch verdichtet wird. Heute ist ein Verdichtungsverhältnis von 25:1 möglich. Dabei erhitzt sich die Luft auf bis zu 900 Grad Celsius. Anschließend wird der Dieselkraftstoff bei modernen Motoren mit einem Druck, angestrebt sind bis zu 2000 bar, eingespritzt. Der fein vernebelte Kraftstoff entzündet sich dabei an der 900 Grad Celsius heißen Luft. Deshalb werden Dieselmotoren auch Selbstzünder genannt und besitzen keine Zündkerze.

Dieselmotoren haben im Vergleich zu Ottomotoren ein höheres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Um die gleiche Leistung wie ein Benzinmotor zu erbringen, brauchen sie mehr Hubraum. Mehr Leistung wird auch durch Aufladung mit Abgas-Turbolader und Ladeluftkühlung erzielt.

Mechanisch oder elektronisch geregelte Pumpen sorgen für den exakten Einspritzzeitpunkt und die richtige Mengenverteilung. Dabei kommt eine Pumpe-Düse- und eine Common-Rail-Technik zum Einsatz. Bei der Common-Rail-Technik versorgt eine Hochdruckleitung die Zylinder, elektronisch gesteuerte Einspritzdüsen spritzen dann den Kraftstoff ein. Die Common-Rail-Technik ist gegenüber der Pumpe-Düse-Technik auf dem Vormarsch.

Bei der Verbrennung des Dieselkraftstoffs entstehen feinste Rußpartikel. Durch Einsatz von Partikelfiltern werden Emissionen erheblich reduziert. Damit diese Filter nicht verstopfen, wird bei wartungsfreien Filtern der Ruß in Intervallen verbrannt.

Die Zukunft hat aber auch die SCR-Technik, sprich BlueTec. Hierbei wird eine Harnstofflösung in das Abgassystem eingespritzt. Die gesetzlich geforderte Schadstoffemissionsklasse wird erreicht und der Rußpartikelanteil vermindert.

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